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Leitplanke

Die Leitplanke als Schutzvorkehrung für Maschinen und Anlagen

Im Bereich der Lagertechnik von Industrie und Handel hat optimaler Schutz und höchste Sicherheit von Personal und Wirtschaftsgütern oberste Priorität. Die sogenannte Leitplanke ist eine Schutzplanke und gilt als passives Rückhaltesystem, ist also eine sichernde Einrichtung, die aus Metall (vorzugsweise Stahl) hergestellt und üblicherweise farblich mit der gängigen gelb-schwarzen Schrägstreifung markiert wird. Vorbild für den Einsatz in Lagerhallen, Baumärkten und adäquaten Betrieben war die bekannte, zweifelsfrei wirksame Schutzplanke aus dem Straßenverkehr, sodass solche massiv gebauten Vorkehrungen für innerbetriebliche Transport- und Verkehrszwecke erfolgreich übernommen wurden.

Das Prinzip Baukastensystem für zweckgemäße Leitplanken hat sich bei Hersteller und Verbraucher als äußerst sinnvoll erwiesen. Die Konstruktionsformen sind sehr vielfältig und lassen sich aufgrund der unterschiedlichen Ausführungen an die jeweils individuellen Erfordernisse perfekt anpassen. So sind flexible Einsatzmöglichkeiten als Anfahr- bzw. Rammschutz vor einem Palettenregal, vor Podesten und Rangier- oder Produktionsbereichen, als Anlagenschutz oder Maschinenschutz und ähnlichem Bedarf gegeben. Das umfangreiche Baukastensystem bietet die Möglichkeit, die geradlinige Leitplanke als Rammschutz mittels Außenecke und Innenecke zu erweitern, sodass optimale Bedingungen, angepasst an den jeweiligen Bedarf, geschaffen werden können. Diverse Ausführungen wie beispielsweise der Eckanfahrschutz und der Pfostenrammschutz erlauben innovative Lösungen.

Sinn und Zweck von Leitplanken ist der bestmögliche Schutz vor den in Lagern gebräuchlichen Flurförderzeugen, Gabelstaplern und Palettenhubwagen, die die wertvollen Steuer- und Förderanlagen und Maschinen oder auch das Palettenregal als Betriebseinrichtung gefährden könnten, was gleichzeitig das Risiko durch frontale Kollision im Werksverkehr für das ausführende und unmittelbar dort beschäftigte Personal minimiert. Auch grobe Schäden an den Fahrzeugen oder aber an der Schutzplanke selbst, die eventuell kostenintensivere Reparaturmaßnahmen bedeuten würden – sollte es zum Anprall kommen – lassen sich durch diese Sicherungslösungen im finanziell überschaubaren Rahmen halten.

Eine Überprüfung im Hinblick auf die Stand- und Rangiersicherheit in Form von Schutzplanken in den Lagerhallen und die Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung sollte mindestens einmal halbjährlich erfolgen. Der Anfahrschutz an allen Regalstützen ist in jedem Falle ratsam. Die Praxis zeigt, dass Maschinenschutz und Anlagenschutz unverzichtbare Maßnahmen sind, um die verschiedenen Arbeitsabläufe unfallfrei zu gestalten. Eine logistisch einwandfreie und sicherheitsrelevante Lagertechnik erfordert die Installation von sinnvollen, flexibel gestalteten Schutzplankenkonstruktionen, denn nur auf diese Weise können die Vorschriften der Berufsgenossenschaft lt. § 13 BGV A8 und die Arbeitsstättenverordnung nach § 17 ohne Abstriche eingehalten werden. Leitplanken stellen einen äußerst wichtigen Bestandteil für den Schutz von Lager- und Betriebseinrichtungen sowie der dort beschäftigten Mitarbeiter dar. Sie minimieren die Gefahrenquote insgesamt und sorgen dafür, dass Flurförderfahrzeuge nicht aus der Spur geraten.



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